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Lesungen im Jahr |
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Tiefer und offener Einblick in zwei Künstlerleben Gauting - Sie sind eine Gautinger Institution: Im überfüllten Rathaus-Foyer stellten Gautings Puppet Players ihr neues Buch vor.
„Dieses Buch soll unseren Flusslauf nachzeichnen und die wichtigsten Ein- und Zuflüsse benennen“. Mit der Lesung aus „Das Spiel ein Leben“ gab das Künstler-Paar einen tiefen und offenen Einblick in die magische Welt des Puppentheaters. Erst in London lernten sich die Tochter eines Geigers und der Kunstmalersohn, beide aus Gauting, 1968 „so richtig kennen“. Anglistin Susanne Forster absolvierte da bereits eine Puppenspieler-Ausbildung am „The Little Angel Theater“ von John Wright. Mit der Produktion „Shakespeare & Co“ startete das Paar mit George Speaight seine erste eigene Produktion. Zurück in der Heimat Gauting, widmete sich das Ensemble seit 1976 urbayerischem Stoff mit der köstlichen Figur des „Girgl.“ Geld war in der jungen Künstlerfamilie mit zwei Kindern knapp. „Ohne unseren Mäzen“, sagte Stefan Fichert, seien Aufführungen gar nicht möglich geworden. Gemeint war natürlich Senator Günther Klinge. Auch die Bürgermeister Josef Cischeck, Ekkehard Knobloch und Brigitte Servatius „haben uns bereitwillig geholfen“. |
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