| Lesungen
2003 |
|
Mittwoch,
12.11.03, 20 Uhr
in der Buchhandlung, Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Anatol Regnier stellt
sein neues Buch vor:
Du auf deinem höchsten Dach
Tilly Wedekind und ihre Töchter. Eine Familienbiografie.
Viele Gründe
gibt es die das Buch von Anatol Regnier so lesenswert machen:
das reiche Familienarchiv mit zahlreichen Briefen, Berichten
und Tagebüchern wurde erstmals zugänglich gemacht. Man
erhält somit unmittelbar Einblick in eine interessante und
extravagante Künstlerfamilie, die mit Literatur und
Schauspiel des vergangenen Jahrhunderts untrennbar verbunden
ist.
Ein
grandioses Lesevergnügen das uns eintauchen lässt in eine
turbulente, die damalige Moral sprengende Zeit. Anatol
Regnier, der Enkel von Frank und Tilly Wedekind bietet einen
literarisch-musikalischen Abend, an dem er aus seinem neuen
Buch liest und Lieder zur Gitarre vorträgt.
Anatol
Regnier wurde 1945 als Sohn von Pamela Wedekind und
Charles Regnier geboren. Nach Musikstudium und langjähriger
Lehrtätigkeit am Konservatorium in München, lebte er in
Israel und Australien. 1997 erschien „Damals in Bolechov",
ein Buch über eine jüdische Familie aus Galizien.
Du auf
deinem höchsten Dach 446 Seiten, Knaus 22.90
EUR |

|
| |
|
Samstag,
8. November, 6Uhr36
in der Buchhandlung
Harry Potter und der Orden
des Phönix:
Frühstück im Morgengrauen mit Dracheneiern,
Monsterbroten, Flubberwurmkugeln, Muffins und natürlich mit
Harry 5.
Ab Mitternacht packen wir aus und bereiten alles vor, damit
Ihr ab 6Uhr36 erfahren könnt, wie es mit Harry weitergeht. Es
erwartet Euch ein buntes Hogwarthfrühstück bei uns in der
Buchhandlung.
Es sind
Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den
unmöglichen Dursleys im Ligusterweg fest. Doch diesmal treibt
ihn größere Unruhe denn je - Warum schreiben seine Freunde
Ron und Hermine nur so rätselhafte Briefe? Und vor allem:
Warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die
inzwischen neu erstanden sind und sich unaufhaltsam über
Harrys Welt verbreiten? Noch weiß er nicht, was der
geheimnisvolle Orden des Phönix gegen Du-weißt-schon-wen
ausrichten kann ... |
Bd.5 Harry Potter und der
Orden des Phönix.
Gebunden. Ab 10 Jahren
Carlsen 28.50 EUR |
| |
|
|
Mittwoch, 22.Oktober, 20
Uhr
in der Buchhandlung, Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Zum 30. Todestag von Ingeborg Bachmann
Ingrid Strohschneider-Kohrs stellt ihren gerade
veröffentlichten Essai vor: Stimme und Sprache -
Ingeborg Bachmanns Version des Undinen-Themas.
P. Kirchheim Verlag
Als Ingeborg
Bachmann am 17. Oktober 1973 starb hinterließ sie nicht nur
ein langes Rätseln über ihren Tod, sondern auch diffizile
Fragen an ihr Werk. In diesem Zusammenhang ist Undine geht zu
sehen, ein poetischer Prosa-Monolog nach dem alten
Undinen-Thema.
Ingrid Strohschneider-Kohrs findet in ihrer spannenden
Interpretation noch nicht gestellte Fragen und Antworten, die
weit über die bisherigen Deutungen hinausgehen.
Ingrid Strohschneider-Kohrs, geb. 1922 in Hamburg, Studium der
Literaturwissenschaft, Philosophie und Geschichte. 1959-1964
Dozentin an der Universität München, 1964-1984 o. Professor
für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der
Ruhr-Universität Bochum. Seit 1986 Gast an der Universität
München. Strohschneider-Kohrs lebt in Gauting.
Unter Ihren Veröffentlichungen ist Die romantische Ironie in
Theorie und Gestaltung, 1960 erschienen, heute in 3. Auflage,
ein Standardwerk zur Frühromantik.
Die
Kritik der SZ |

|
| |
|
Mittwoch,
15. Oktober, 20 Uhr
in der Buchhandlung, Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Georg M. Oswald liest
aus seinem Roman Im Himmel.
Paradies
nennen die Einwohner von Welting am Starnberger See das am
Ufer gelegene reiche Villenviertel. Dort geht es zu, wie man
sich das Leben in Paradiesen dieser Art so vorstellt. Man hat
Geld und zeigt es auch. Es wird geprotzt und gefeiert - doch
wird man das Gefühl nicht los, dass die Beteiligten ahnen,
dass die große Party längst vorüber ist.
Protagonist dieses Romans ist der zwanzig-jährige Marcel. Er
erzählt die Geschichte seiner letzten großen Ferien: von
Pool-Partys, die regelmäßig in Umnachtung enden, von den
Nachbarn, wo Mutter und Tochter sich einen Liebhaber teilen -
der er selbst so gern wäre -, und von einer merkwürdig
arrangiert anmutenden Hochzeit, die ein tödliches Ende nimmt.
Es ist nicht die beste Gesellschaft und nicht die
glücklichste Zeit, in die er da hineingeraten ist, aber etwas
Besseres ist nicht zu haben ... Oft komisch, mal auch
wehmütig erzählt Georg M. Oswald vom Ende einer Jugend, doch
mehr noch ist sein Roman ein heiter-melancholisches
Sittengemälde unserer Zeit, die Geschichte einer Generation.
Im Himmel 192 Seiten, Rowohlt Verlag 16.90
EUR
Die Kritik der SZ |
Georg M. Oswald, geboren 1963
in München, lebt dort als Schriftsteller und Rechtsanwalt.
Mit seinem Roman "Alles was zählt", der bisher in
zwölf Sprachen übersetzt wurde, gelang ihm auch
international der Durchbruch. |
| |
|
Sonntag,
28. September, 11 Uhr
in der Buchhandlung, Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Literarisches
Frühstück
mit den Autorinnen Isolde Oberhof und Annika Reich.
Isolde Oberhof liest
aus ihrer im P.
Kirchheim Verlag erschienenen Erzählung Wie die
Dinge laufen.
"Dreißigmal
hat sie schon angerufen, aber immer wieder aufgelegt. Sie will
unbedingt wissen, was mit ihm los ist, wie er lebt. Aber etwas
hindert sie daran, auf sein Band zu sprechen."
Ein Debut voller Spannung und von novellistischer Qualität.
Isolde
Oberhof, geboren 1959, Diplomstudium Soziologie, im Anschluß
Aufbaustudium Germanistik. Schauspielerfahrung in freien
Theatergruppen. Redaktionelle Tätigkeit in einem Buchverlag.
Erste Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften.
Theaterkritiken, Reisereportagen in Tageszeitungen. |

|
| Annika
Reich liest aus ihrer Erzählung Teflon (Suhrkamp).
“Hannah
liegt in ihrem Bett. Ohne ihren Körper. Ohne Stefan. Ihren
Körper hat Stefan mitgenommen, ihr Körper ist ihm gefolgt.
Jetzt gehört er ihm. Das einzige, was Hannah noch gehört,
ist ihr Mund. Den spürt sie, seitdem er weggegangen ist, so
stark wie nie zuvor. Es fühlt sich so an, als hätte man ihr
erst heute einen Mund gemalt, als wäre sie vorher ohne Mund
durchs Leben gelaufen. Bis auf den Mund ist ihr Körper
abwesend. Es ist eine Abwesenheit, die sie nicht als Verlust,
nicht als Mangel empfindet, sondern als Versprechen.”
Annika Reich, 1973 in München geboren, wuchs in Feldafing auf
und lebt heute in Berlin, wo sie Ethnologie und Philosophie
studierte. Zahlreiche literarische Veröffentlichungen und
Preise. 2003 erhielt sie ein Arbeitsstipendium für AutorInnen
des Berliner Senats.
Die
Kritik der SZ |
 |
| |
|
Freitag,
4. April, 20 Uhr
in der Buchhandlung, Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Fridolin Schley stellt
seinen Roman Schwimmbadsommer vor.
Fridolin
Schley wurde 1976 in München geboren. Er studiert an der
dortigen Hochschule für Fernsehen und Film, sowie
Germanistik, Politik und Geschichte an der Münchner
Ludwig-Maximilians-Universität. Im Wintersemester 1999 und im
Sommersemester 2000 nahm er am neu gegründeten Studiengang
für Creative Writing der LMU München teil. Seinen ersten
Roman "Verloren, mein Vater" stellte er vor 2 Jahren
in der Buchhandlung vor.
Schwimmbadsommer
256 Seiten, C.H. BECK Verlag 17.90 EUR
Die Kritik der SZ |
 |
| |
|
Dienstag,
25. März, 20 Uhr
in der Buchhandlung, Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Gert Heidenreich liest
aus Im Augenlicht
- Gedichte aus den letzten zehn Jahren.
Häufig sind
es schlichte Beobachtungen, die sich in diesen Gedichten dem
Leser mitteilen - Beobachtungen, gemacht zum Beispiel auf
Reisen durch Indien, Algerien, die Türkei, getragen von der
Verwunderung über etwas noch nicht Gesehenes oder Gewußtes.
Aber auch Sehnsucht und Liebe, Erfahrungen, die den Blick auf
das Leben verändern, eröffnen sich in diesen Zeilen. Die in
diesem Buch versammelten Gedichte sind in dem Zeitraum der
letzten zehn Jahre entstanden. Es ist der dritte Lyrikband von
Gert Heidenreich.
Im Augenlicht.
Gedichte 135 Seiten, DVA 16.90 EUR |
 |
| |
|
Mittwoch,
19. März, 20 Uhr
in der Buchhandlung, Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Ralf Rothmann liest aus seinem neuen Roman Hitze.
Ein Großstadtroman aus unserer Zeit und zugleich eine
wunderbar melancholische Liebesgeschichte.
Berlin,
wenige Jahre nach der Wende, eine Großküche in Kreuzberg,
die ihre Kunden in West und Ost mit abgepackter Kost versorgt.
Hier, zwischen riesigen Töpfen und Pfannen, begegnen wir dem
Hilfskoch Simon DeLoo, einem ehemaligen Kameramann, den der
Tod seiner Lebensgefährtin aus allen Zusammenhängen gerissen
hat und der nun Essen ausfährt im "gewendeten
Berlin".
Hitze 296 Seiten,
Suhrkamp 19,90 EUR
Die Kritik der SZ |
 |
| |
|
Mittwoch,
12. März, 20 Uhr
in der Buchhandlung, Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Dirk Heißerer stellt
vor: Die Maxhöhe
Vom Dampfschiff zum Windrad - Ein Beitrag zur jüngeren
Kulturgeschichte des Starnberger See (Genz Verlag). |
 |
| |
|
|
Dienstag, 11.
Februar, 20 Uhr
in der Buchhandlung, Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Frank Quilitzsch und Nguyen
Van Huong stellen vor:
Hanoi - Berlin - Nha Trang Vietnamesische Lebenslinien
Quilitzsch
und sein Freund Huong reisen in ein Land, das so intim für
Touristen kaum erlebbar ist. Die verschlungenen, ja
chaotischen Lebenslinien zweier Großfamilien liegen als tiefe
Schicht unter den aktuellen Reisen nach Vietnam. Ein
hochinteressantes und bewegendes Buch, das sowohl die jüngste
Geschichte zeigt als auch das Vietnam von heute. Noch als
Deutscher bleibt Huong Bezugspunkt und Hoffnung für seine
Familie in Hanoi wie auch für die Südfamilie, an die sein
Vater ihn bindet.
Hanoi - Berlin - Nha Trang
Vietnamesische Lebenslinien
176 Seiten, P.
Kirchheim Verlag 19.90 EUR
|
 |
| |
|
|
Dienstag, 4. Februar, 20
Uhr
in der Buchhandlung
Eintritt: € 6, ermäßigt € 4
Szusza Bánk liest aus
ihrem Roman Der Schwimmer.
Ungarn 1956:
Ohne ein Wort verlässt Katalin ihre Familie und flüchtet
über die Grenze in den Westen. Ihr Mann verkauft Haus und Hof
und zieht fortan mit den Kindern Kata und Isti durch das
Land.
«Die Autorin ist in diesem wunderbaren Roman die Schwester
und der Bruder zugleich. Sie ist die Schwester, die den Bruder
bei der Hand nimmt, einweiht, versteht, beschützt, ihm
beisteht, und sie ist der Bruder, der möglichst schnell
erwachsen werden will, groß wie der Vater.»
Peter Nadas in DIE ZEIT.
Der
Schwimmer 284 Seiten, Fischer (TB.) 8.90 EUR
Die
Kritik der SZ |
Zsuzsa Bánk, geb. 1965 in
Frankfurt am Main erhielt mehrere Preise,
u. a. den Aspekte- Literaturpreis 2002. |
|